"Die Liebe hört niemals auf"

13.07.2026 |

Drei Gruppen der neu gegründeten Kirchengemeinde St. Jakobus Lauda pilgerten am Samstag, 27. Juni einer alten Tradition folgend trotz der angekündigten Hitze zu Fuß nach Walldürn. 

Nach den umfangreichen Vorbereitungen der Helferinnen und Helfer begaben sich die Pilgerzüge auf den Weg. Bereits um 1 Uhr nachts brach die Gruppe aus dem Pfarrbezirk Grünsfeld-Wittighausen auf, mit dabei auch 15 Jugendliche, die erst vor Kurzem gefirmt wurden.
 
Um 2.30 Uhr begann dann die Wallfahrt für die Pilger aus Königshofen.
 
Nach einer kurzen Begrüßung, organisatorischen Hinweisen und den Wallfahrtssegen durch Pfarrer Seraphin machten sich die letzte Gruppe Wallfahrer aus Lauda um 2.50 Uhr auf den Weg.
 
Die Pilgergruppen aus Grünsfeld und Königshofen zogen singend und betend durch die Ortschaften und hielten an einigen Bildstöcken an. Die Gruppe aus Lauda hatte ihre Stationen am Kirchlein im Heckfelder Wald und an einem Bildstock kurz vor Erfeld.  Pünktlich erreichten alle Gruppen ihre Pausenplätze in Brehmen (Grünsfeld), Buch (Königshofen) und Ehrfeld (Lauda). Nach der verdienten Pause ging es weiter nach Waldstetten, wo sich um 8.30 Uhr alle Pilgerzüge vereinten.
 
Zusammen mit nun etwa 90 Teilnehmern begann man die letzte Etappe nach Walldürn. An einen Bildstock kurz vor Walldürn hielt man nochmals zu einem kurzen Gebet an. Um 10.30 Uhr traf man sich am Ortsrand mit der Musikkapelle Oberlauda/Messelhausen und zog unter musikalischer Begleitung um 11 Uhr zwar müde und erschöpft, aber dennoch feierlich in die Basilika ein.
 
Pfarrer Störr zelebrierte den Gottesdienst unter dem Wallfahrtsmotto „Die Liebe hört niemals auf“. Gerald Hellinger ehrte man für 20 Jahre fußpilgern, Dietmar Wolf nahm bereits zum 30. Mal an der Wallfahrt teil. Begleitet wurden die Wallfahrer von Fahrzeugen der Malteser und DLRG. Trotz der hohen Temperaturen war es eine rundum gelungene Wallfahrt.