Unsere Seelsorgeeinheit wurde vor genau zehn Jahren, am 3. Oktober 2014 errichtet, was das Seelsorgeteam und der Pfarrgemeinderat zum Anlass nahmen, dieses Jubiläum mit vielen Begegnungsmöglichkeiten zu begehen. In den elf Gemeinden fand über das Jahr hinweg jeweils ein gemeinsamer Abend statt und Anfang Oktober kamen zum großen Danke-Fest mehr als 250 ehrenamtlich Engagierte zusammen. Abschluss und Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres war ein feierlicher Sonntagsgottesdienst mit anschließender Begegnung im Pfarrhof.
Vor diesem Gottesdienst hatten sich die Ministranten noch eine besondere Aktion ausgedacht: Über hundert Ministrantinnen und Ministranten aus allen elf Gemeinden stellten sich Hand in Hand einmal rund um die große Jakobuskirche herum, bevor sie den Gottesdienst mit dem großen Einzug begannen.
Die Empore der Stadtkirche war mit fast hundert Sängerinnen und Sängern der verschiedenen Kirchenchöre der Seelsorgeeinheit voll besetzt und zahlreiche Gemeindemitglieder belegten auch die zusätzlich aufgestellten Sitzgelegenheiten, so dass der Gottesdienst mit kräftigem Gesang und dem beeindruckenden Einzug der Ministranten begann.
In der gemeinsamen Predigt des Seelsorgeteams ging es um persönliche Erlebnisse, die im Lauf dieser letzten Jahre zeigten, wie sehr gerade die gegenseitige Wertschätzung und ehrliche Begegnungen mitgeholfen haben, zusammen zu wachsen. „Hieß es vor gut zehn Jahren noch: ‚Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass Lauda und Königshofen in einer Seelsorgeeinheit zusammen passen‘. Und heute sagen ganz viele Menschen, dass es doch schön wäre, wenn die Seelsorgeeinheit so bleiben könnte, wie sie ist“, brachte es Pfarrer Stefan Märkl mit einem Augenzwinkern auf den Punkt.
In den Fürbitten griff Gemeindereferentin Patricia Merkel noch einmal die Begegnungsabende in den Gemeinden auf. „All die Sorgen und all den Dank können wir zu unserem Gott bringen, auch das, was wir heute dabei haben.“ Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Ralph Walterspacher der gemeinsamen Kirchenmusik unter Leitung verschiedener Dirigenten der Kirchenchöre und Dr. Christian Abelein an der Orgel. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Norbert Prause betonte ebenfalls das gute Miteinander, das im Lauf der Zeit gewachsen sei und lud die Gemeinde zur Begegnung in den Pfarrhof ein.
Ein vielstimmiges und kraftvoll gesungenes „Großer Gott wir loben dich“ setzte dem Gottesdienst einen würdigen Schlusspunkt. Anschließend ging es gleich musikalisch weiter, als eine eigens für diesen Zweck zusammen gestellte Musikkapelle die Gottesdienstbesucher im Pfarrhof zum Umtrunk empfing. Dass dabei die Sonne schien, wurde von den Besuchern natürlich als ein freundliches Zeichen des Himmels angenommen. In entspannter Atmosphäre bot sich Gelegenheit für anregende Gespräche und das gemeinsame Erinnern an die vergangenen Jahre.