
Pilgern pur auf dem Jakobsweg
25.05.2024 |
Am ersten Tag regnete es nur einmal, nämlich vom Anfang bis zum Ende des Weges, so dass gleich bei der ersten Übernachtung die größte Herausforderung war, Schuhe und Klamotten wieder trocken zu bekommen. Zum Glück durften die Pilger im protestantischen Pfarrhaus in Elmstein übernachten, wo es sogar Duschen und einen Tischkicker gab.
Auch an den anderen Orten war die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit von sehr hilfsbereiten Menschen geprägt: in Trippstadt durften die Pilger in einer alten Turnhalle übernachten, neben der es abends noch ausgiebige Fußballspiele mit Nachbarskindern gab und in Bann stand für die letzte Nacht das katholische Pfarrzentrum zur Verfügung.
Die Essens-Suche war immer wieder etwas problematisch, so dass zwischendurch auch mal zwei Portionen Döner für alle reichen mussten. Gleichzeitig gab es auch immer wieder unverhoffte Geschenke, so dass die Pilger beim täglichen Abendgebet immer wieder für die Spenderinnen und Spender danken konnten.
Es war wieder ein großes Abenteuer, das gezeigt hat, wie gut es ist, eine Gemeinschaft zu haben, die einen durch Strapazen und Sorgen trägt und mit der man Freude, Glaube und Lebenslust teilen kann.



