Shalom, Salam und Grüß Gott

11.09.2023 |

Eine Pilgergruppe von 32 Gemeindemitgliedern der katholischen Seelsorgeeinheit unternahm Ende August eine Reise ins Heilige Land. In Jerusalem war das Paulushaus direkt an der Altstadtmauer Ausgangspunkt für vielfältige Erkundungen der Stadt und der Umgebung. Die Teilnehmer der Wallfahrt waren schon am ersten Abend beeindruckt vom Blick auf die Altstadt, den man von der Dachterasse des Pilgerhauses hatte. Die Besichtigungen der christlichen, jüdischen und muslimischen Pilgerstätten wurden professionell geleitet vom einheimischen Reiseleiter Raed, um die geistliche Erschließung und die Gottesdienste kümmerte sich Pfarrer Stefan Märkl.

Die Grabeskirche in Jerusalem, der Abendmahlssaal, die Geburtskirche in Bethlehem oder auch die Stätten in Galiläa wie Nazareth, Berg Tabor und natürlich am See Genezareth durften nicht fehlen. Auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho wanderten die Pilger auf dem traditionellen Weg durch die Wüste im Wadi Kelt, wo sie einen beeindruckenden Gottesdienst feierten. Genauso bewegend waren aber auch Gespräche mit Christen, die heute im Heiligen Land leben. Pater Simeon in der deutschen Dormitio-Abtei, Burghard Schunkert in der Behinderteneinrichtung Lifegate in Beit Jala oder auch Schwester Hildegard, die im Westjordanland ein Altenheim betreut, berührten durch ihre persönlichen Berichte und Glaubenszeugnisse die Herzen der Pilger.
 
Persönliche Momente ergaben sich auch bei den vielen Gottesdiensten: in der Wüste, im Gewölbe der 6. Station an der Via dolorosa oder am Ufer des See Genezareth bildeten einen besonderen Rahmen für die Botschaft des Evangeliums und vertieften die Begegnung mit diesem für Christen so wichtigen Land.