Kirchlicher Advent und Weihnachten unter Corona-Bedingungen

19.10.2020 |

In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Pfarrgemeinderat ausführlich mit dem diesjährigen Weihnachtsfest. „Aufgrund der geltenden Hygieneschutzmaßnahmen wird sich vieles anders anfühlen als sonst. Wir können uns nur schwer vorstellen, dass die Christmetten unter diesen Bedingungen wirklich erbaulich sind: Wir würden sehr viele Menschen ausschließen müssen und könnten keine Lieder singen – weder ‚O du fröhliche‘, noch ‚Stille Nacht‘. Auch Krippenspiele u. ä. können nicht so in den Kirchen stattfinden, wie bisher“, so fasste PGR-Vorsitzender Norbert Prause die Ausgangslage zusammen.

Das Gremium entschied daher, die Christmetten und Krippenspiele am 24. Dezember in herkömmlicher Form ausfallen zu lassen, dafür aber andere, kreative Möglichkeiten vor Ort zu entwickeln, um möglichst vielen Menschen und Familien einen Anlaufpunkt an Heilig Abend zu ermöglichen. Die Überlegungen gehen von kurzen Stationsgottesdiensten im Freien über einen Weihnachtsweg, der durch den Ort bis an die Krippe in der Kirche führt bis hin zu einem Krippenspiel, das auf Video mehrmals am Nachmittag abgespielt wird.
 
Das Seelsorgeteam ist sich einig: „Wie sich Weihnachten in diesem Jahr anfühlen wird, wissen wir heute noch nicht. Aber wir möchten als Kirche mithelfen, dass es Orte und Zeiten gibt, an denen die christliche Botschaft von Weihnachten hörbar und spürbar wird: dass Gott dem Menschen nahe sein will – in schönen, genauso wie in schweren Zeiten.“