Einen ökumenischen Friedensgottesdienst feierten Gläubige der christlichen Gemeinden Laudas in der Stadtkirche St. Jakobus. Mit Hilfe von Symbolen wie zerbrochenes Glas, Dornen, blaue Glassteine (für die vergossenen Tränen) wurde an die Leiden und den Schmerz erinnert, die durch Kriege, aber auch durch persönliche Schicksalsschläge in die Welt gebracht werden.
Bunte Primeln, die die Gottesdienstteilnehmer bei den Fürbitten auf das Bodenbild stellten, brachten die Hoffnung zum Ausdruck, mit Gottes Hilfe das Dunkel zu überwinden. Christen sind beauftragt, selbst Friedensstifter zu sein, so wie es in den Seligpreisungen heißt, aber letztendlich hängt alles davon ab, dass Gott Frieden schenkt, „nicht so, wie ihn die Welt euch gibt.“ Umso wichtiger ist das gemeinsame Gebet um Frieden und die Rückbesinnung auf unsere eigene Verantwortung. Bibeltexte, Gebete und Lieder, die Predigt von Pfarrerin Marie-Louise Scheuble und Orgelbegleitung und Solo-Gesang von Anne Spinner waren passend zum Thema gewählt.