
20 Jahre Hausmeister im Josefshaus
08.01.2025 |
Liebe Familie Hofmann, lieber Karl, liebe Heidi!
„Die 20 machen wir voll!“ - so hast Du, lieber Karl, zu Deiner Heidi gesagt und Ihr habt es jetzt auch tatsächlich geschafft: 20 Jahre Hausmeister im Josefshaus! Das klingt fast schon nach 20 Jahren Ehe mit allen Höhen und Tiefen. Zu den Tiefen, den Schwierigkeiten im Job, passt vielleicht die Bezeichnung 'Dornenhochzeit'. Noch besser aber passt die Bezeichnung 'Porzellanhochzeit' für 20 Jahre Ehe, denn es geht dabei nicht um das in dieser Zeit zerschlagene Porzellan, sondern um den hohen Wert von echtem Porzellan, das dann auch vorzugsweise zu diesem Anlass verschenkt wurde. Im Unterschied zum einfachen Steingut steht Porzellan für Stabilität und Beständigkeit – Attribute, die gut zu Eurem Wirken fürs Josefshaus, zum Wohle der Gemeinde, passen.
Werfen wir kurz einen Blick in die Geschichte des Josefshauses, unseres Gemeindehauses: Einst Schwesternhaus, war die Renovierung des Gebäudes schon in den 1970er Jahren Thema im Pfarrgemeinderat. In den 80er Jahren wurde zunehmend klar, dass für die Funktion 'Gemeindehaus' ein Neubau erfolgen musste. Zu den vielen Plänen, die wieder verworfen wurden, gehörte auch die Planung einer Hausmeisterwohnung im Josefshaus. Die Bedeutung eines Hausmeisters für alle kirchlichen Gebäude in Gerlachsheim war also schon früh im Bewusstsein der Pfarrgemeinderäte, zu denen Du, lieber Karl, damals auch gehörtest!
Unter Pfarrer Dr. Ritter wurden die Pläne dann konkreter: 1997 wurde ein Förderverein gegründet – man rechnete mit Kosten von 150.000 DM - und im Mai 2003 schließlich das alte Haus abgerissen und der Neubau begonnen. Pfarrer Dr. Ritter hat den Einzug ins neue Haus leider nicht mehr erlebt, er starb im Sommer 2004. Gesegnet wurde das Gemeindehaus im Dezember 2004 durch Pfarrer Schretzmann, gerade rechtzeitig für die erste Feier im Haus, den 70. Geburtstag von Frau Dopf am 22. Dezember 2004!
Und hier kommst Du, lieber Karl, ins Spiel - als erster Hausmeister des Josefshauses, zunächst wie von Dir gewünscht ehrenamtlich und ab 2006 offiziell als Angestellter, aus versicherungsrechtlichen Gründen. Zusammen mit Deiner Frau Heidi, die sich vor allem 'um das Schriftliche gekümmert' hat, habt Ihr 20 Jahre lang für 'Stabilität und Beständigkeit“ rund ums Josefshaus gesorgt.'
Pfarrer Ralph Walterspacher ging in seiner Ansprache auf die vielfältigen Aufgaben ein, die das Ehepaar Hofmann immer mit großer Sorgfalt und Verlässlichkeit erledigt hat. Zusammen mit Frau Decker-Heuer überreichte er als Dank und Anerkennung Gutscheine und Blumen.
