"Als Glaubende gehen wir unseren Weg"

12.06.2024 |

Die diesjährige Fußwallfahrt stand unter dem Motto „Als Glaubende gehen wir unseren Weg“ und führte fast 82 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unserer Seelsorgeeinheit nach Walldürn.

Sowohl Lauda als auch Königshofen pflegen hier eine jahrzehntelange Tradition, welche sich im Pilgergottesdienst in Walldürn auch in verschiedenen Ehrungen widerspiegelte. So wurde Alfred Keller aus Oberlauda, der sich auch bei der Durchführung und Organisation in Lauda engagiert, für stolze dreißig Jahre Teilnahme geehrt. Für Königshofen war es ein besonderes Jahr. Nachdem Lauda schon ein Jahr früher angefangen hatte, war 1984, also vor 40 Jahren, die erste Wallfahrt von den Messestädtern nach Walldürn organisiert und durchgeführt worden. 
Nach den Vorarbeiten vieler Helferinnen und Helfer machten sich die zwei Pilgerzüge getrennt voneinander auf ihren langen Pilgerweg zu Fuß nach Walldürn auf, wo man über acht Stunden später zusammen eintraf. Während sich um 2.45 Uhr in der Nacht die Wallfahrenden in Lauda versammelten, begann man bereits um 2.30 Uhr in Königshofen. Natürlich erst nach einer kurzen Begrüßung, organisatorischen Hinweisen und einem Segensgebet durch die begleitenden Pfarrer Stefan Märkl (Königshofen) und Ralph Walterspacher (Lauda).
Die Pilgergruppen zogen singend und betend mit Fahnen und Kreuz durch die Ortschaften. Manche Pilger, denen der gesamte Weg zu weit war, kamen erst so nach und nach bei den Stationen auf dem Weg dazu. Es war schön zu erleben, welch eine Begeisterung und innere Einkehr von jung bis alt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Wallfahrt herrschte. Die Pilgerzugführer Richard Feuerstein für Lauda und Olaf Bamberger für Königshofen freuten sich besonders über Wallfahrende, die zum ersten Mal dabei waren, sowie über etliche Jugendliche und Kinder besonders im Pilgerzug von Königshofen.
Beide Pilgergruppen waren zügig unterwegs und konnten pünktlich ihre Rastplätze in Buch am Ahorn (Königshofen) bzw. Erfeld (Lauda) erreichen. So lag man gut in der Zeit und die Pilgerzüge konnten sich wie vereinbart in Waldstetten gegen 8.30 Uhr zu einem großen gemeinsamen Pilgerzug vereinigen. Dort traf man dann auch zufällig auf den Pilgerzug aus Grünsfeld. Ab Waldstetten wurde dann nach einer Pause geschlossen die letzte Etappe nach Walldürn gemeinsam gelaufen. An einem besonders schön gelegenen Bildstock neben einem Bauernhof hielt man kurz vor Walldürn für einen geistlichen Impuls inne. Bei bestem Pilgerwetter kamen alle Pilgernden schließlich wohlbehalten und müde, aber glücklich, in Walldürn an.
Den Pilgergottesdienst in der Basilika in Walldürn begleitete musikalisch die Musikkapelle Oberlauda/Messelhausen und traditionell zogen die Pilger mit der Kapelle unter den Klängen von „Großer Gott wir loben dich“ feierlich in die Basilika ein. Viele Christen und weitere Wallfahrer, die entweder mit dem Bus der Musikkapelle, mit dem eigenen Auto oder sogar mit dem Rad den Weg nach Walldürn fanden, feierten den Gottesdienst mit.
 
Gesichert wurden die beiden Pilgergruppen von Begleitfahrzeugen der DLRG (Königshofen) und der Malteser (Lauda) sowie von Verkehrssicherungskräften. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an alle Helferinnen und Helfer, die dazu beigetragen haben, dass alle Wallfahrer gut versorgt und gesichert in Walldürn ankamen.
 
Das Fazit der Organisatoren aus Lauda und Königshofen war schnell gezogen: eine rundum gelungene Wallfahrt 2024.
 
Wir freuen uns schon heute auf die nächste Fußwallfahrt nach Walldürn am Samstag, 5. Juli 2025.